Welche VirtualTablet-App sollten Sie wählen?

Welche VirtualTablet-App sollten Sie wählen?

· Sunnysidesoft Team
#Vergleich#Kaufberatung

Wenn Sie zwischen VirtualTablet und VirtualTablet: Bluetooth schwanken, gibt es gute Nachrichten: Sie müssen für eine Verbindungsart keine Funktionen mehr opfern. Beide Apps unterstützen heute die gleichen Zeichenfunktionen. Die Frage lautet also nur noch, wie Sie sich verbinden möchten und welche Geräte Sie schon besitzen.

Beide Apps verwandeln ein Smartphone oder Tablet in ein Grafiktablett für Ihren Computer. Es sind zwei getrennte Apps, die um unterschiedliche Verbindungsmodelle herum gebaut sind.

Der Funktionsunterschied ist verschwunden

Frühere Versionen der beiden Apps hatten deutlich unterschiedliche Funktionsumfänge. Das ist nicht mehr so. Heute teilen beide dieselbe Eingabe-Engine und dieselbe Liste der Premium-Funktionen:

  • Druckempfindlichkeit und Neigungsunterstützung
  • Anpassbare Tastenkombinationen
  • Canvas-Zoom
  • Auswahl des Monitorbereichs
  • Tablet-Farbthemen
  • Gaming-Modus (Raw Input)
  • Gestenunterstützung im Mausmodus
  • Anpassung der Stifttasten, einschließlich Apple Pencil Doppeltippen und Drücken
  • Anzeige der Stiftspur

„Welche App hat mehr Funktionen" ist damit kein sinnvolles Kriterium mehr. Beginnen Sie stattdessen mit den Plattformen.

Schritt 1: Plattformen prüfen

VirtualTablet VirtualTablet: Bluetooth
Verbindung WiFi oder USB Bluetooth
Zeichengerät Android, iOS, Windows-Tablets Android, iOS
Ihr Computer Windows, macOS Windows, macOS, Linux
Software auf dem Computer Serveranwendung erforderlich Unter Windows und Linux nicht nötig (macOS benötigt einen leichten Agenten)

Zwei Fälle sind sofort entschieden:

  • Sie nutzen einen Linux-Desktop → nur VirtualTablet: Bluetooth unterstützt Linux.
  • Sie möchten auf einem Windows-Tablet zeichnen (etwa einem Surface) → nur VirtualTablet unterstützt Windows als Zeichengerät.

Alle anderen, also Android- oder iOS-Gerät mit einem Windows- oder Mac-Computer, können beide Apps verwenden. Für sie geht es mit der Verbindungsart weiter.

Schritt 2: Verbindungsart wählen

VirtualTablet: WiFi oder USB

USB ist die schnellste und stabilste Option überhaupt. Die Latenz ist minimal, weil keine Funkstrecke im Spiel ist, und das Kabel lädt Ihr Gerät beim Zeichnen gleich mit. Sowohl iPhone/iPad als auch Android-Geräte lassen sich per Kabel verbinden, allerdings benötigen iPhone und iPad auf einem Windows-PC Apple Devices oder iTunes.

WiFi spart das Kabel, doch das Erlebnis hängt von der Netzwerkqualität ab. In einem guten 5-GHz-Netzwerk fühlt es sich sehr gut an; in einem überlasteten oder instabilen Netzwerk kann eine Verzögerung des Cursors auffallen.

In beiden Fällen installieren Sie VirtualTablet Server einmal auf dem Computer und koppeln dann per QR-Code oder kurzem Kopplungscode.

VirtualTablet: Bluetooth

Bluetooth braucht überhaupt kein Netzwerk. Ihr Gerät verbindet sich wie eine Bluetooth-Tastatur oder -Maus über einen dedizierten Kanal mit dem Computer, sodass die Leistung gleichbleibend ist, egal wie stark Ihr WiFi belastet ist.

Auch die Einrichtung ist die einfachste von allen. Unter Windows und Linux gibt es überhaupt nichts zu installieren: Sie koppeln einfach über Bluetooth. Nur macOS benötigt eine kleine Agent-App.

Einige Punkte, die Sie im Blick behalten sollten:

  • Für Verbindungen von iOS zu macOS müssen beide Geräte mit demselben Apple Account angemeldet sein.
  • Die Leistung kann sinken, wenn Ihr Gerät bereits mehrere andere aktive Bluetooth-Verbindungen hat.
  • Ältere integrierte Bluetooth-4.x-Chipsätze können schwach sein. Für die besten Ergebnisse empfiehlt sich ein Adapter mit Bluetooth 5.0 oder neuer.

Schritt 3: Der einzige verbleibende Funktionsunterschied

Wenn Sie über mehrere Monitore unter Windows zeichnen, hat VirtualTablet einen Vorteil. Sein Stifteingabe-API-Modus kann alle Ihre Bildschirme als eine gemeinsame Zeichenfläche behandeln. VirtualTablet: Bluetooth kann die Eingabe an jeden gewünschten Monitor senden, sie aber nicht über mehrere Monitore hinweg ausdehnen.

Beide Apps unterstützen die Auswahl eines bestimmten Monitors und ebenso die Auswahl eines kleineren Bereichs darin, passend zum Seitenverhältnis Ihres Tablets.

Eine einfache Entscheidungshilfe

Wählen Sie VirtualTablet, wenn:

  • Sie die geringstmögliche Latenz über ein USB-Kabel wollen
  • Ihr Gerät beim Zeichnen geladen werden soll
  • Sie unter Windows über mehrere Monitore zeichnen
  • Sie ein Windows-Tablet als Zeichengerät verwenden möchten

Wählen Sie VirtualTablet: Bluetooth, wenn:

  • Sie die einfachste Einrichtung wollen, ohne Serversoftware unter Windows oder Linux
  • Ihr WiFi unzuverlässig ist oder Sie an Orten ohne nutzbares Netzwerk arbeiten
  • Sie einen Linux-Desktop verwenden
  • Sie kabellos mit gleichbleibender Leistung zeichnen möchten

Noch unsicher? Wenn Sie einen Windows- oder Mac-Computer und ein Android- oder iOS-Gerät haben, lassen sich beide Apps mit grundlegender Stifteingabe kostenlos ausprobieren. Am schnellsten kommen Sie zum Ergebnis, indem Sie die App installieren, die zu Ihrer bevorzugten Verbindungsart passt.

Den vollständigen Vergleich lesen

Die komplette Gegenüberstellung samt Leistungsdetails und Einrichtungsvoraussetzungen finden Sie auf der detaillierten Vergleichsseite:

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